Klimawandel

Dies ist ein heiß diskutiertes Thema. Die einen fordern Maßnahmen, für die anderen ist es nicht menschenmöglich, den Klimawandel aufzuhalten. Vieles in der Politik ist Glaubenssache und eine Frage der Interessen. Auch die Wissenschaft kann keine absoluten Gewissheiten liefern, schließlich ist das Klima Gegenstand der aktuellen Forschung. Fest steht jedoch, es wird wärmer. Man sollte bedenken, dass die Weltmeere eine Pufferwirkung auf das Klimageschehen haben. Was heute schief läuft, bemerkt man erst viel später.

(Nachtrag vom 26.06.2019)

Ich habe gerade ein Buch zweier Potsdamer Klimatologen zu diesem Thema gelesen: Rahmstorf/Schellnhuber, Der Klimawandel, C.H. Beck Wissen, 8. Auflage, 2018. Die Autoren berichten über einen großen Konsens in der Wissenschaft über einen vom Menschen verursachten Klimawandel. Wenn die Konzentration des Kohlendioxids in der Atmosphäre verdoppelt werde, führe das zu einem Temperaturanstieg von 3 °C. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 95% könne dieser Wert um 1 °C anders sein. Wer sich näher informieren wolle, dem empfehlen sie die Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Ich meine, dass man sich ihren wissenschaftlichen Argumenten nicht verschließen sollte, ebenso wenig ihrem Anliegen, mit dem heutigen Wissen verantwortungsvoll umzugehen.