You must believe in spring

Bill Evans war ein ganz großer Pianist. „Jazz ist ein Gefühl“, definierte er seine Musik. Auf dem legendären Album „Kind of Blue“ spielte er mit Miles Davis, John Coltrane und Cannonball Adderley. Das Album „You must believe in spring“ nahm Evans im Trio 1977 auf. Es wurde nach seinem Tod 1981 veröffentlicht. Es ist voller Ernst, aber auch Hoffnung. Sein Klavierspiel wirkt so klar und kunstvoll. Die Titelmelodie stammt von Michel Legrand. In diesen Tagen der Pandemie höre ich gerne diese Musik voller Würde und Zuversicht.

 

 

gALLER wiLL pÖTSCH

Dies ist ein klasse Trio der Rhein-Main-Region, das sich dem modernen Jazz widmet. Fabian Galler spielt Klavier und komponiert. Michael Will ist am Bass und Thorsten Pötsch am Schlagzeug zu hören. Als Einflüsse nennen sie unter anderem das Esbjörn Svensson Trio, Michael Wollny und Keith Jarrett. Aber Jazz könne auch rockig sein, wie der Hanauer Anzeiger über sie schrieb. Ihre bislang zwei CDs kann sich jeder im Internet anhören:

http://gallerwillpoetsch.de/musik/

Wenn sie zwischendrin kollektiv improvisieren, klingt das natürlich und flüssig, nicht anstrengend wie bei so vielen anderen.

Sonnige Klavierstücke

Ich möchte aufmerksam machen auf die Komponistin Renate Hartnagel und ihr neues Notenheft 15 sonnige Klavierstücke, das man über ihren eigenen Sunrise Notenverlag beziehen kann:

https://sunrise-noten.de/startseite/1-15-sonnige-klavierstuecke.html

Auf dieser Seite kann man auch in die Stücke hineinhören. Ich schätze, dass man mindestens 4 Jahre Klavierunterricht genommen haben sollte. Es sind viele Stilrichtungen vertreten und verwoben: Pop, Latin, Klassik und Jazz. Mein Lieblingsstück ist Wie ein Wunder, das das Zeug zu einem Hit hat: